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CBD Dosierung

CBD Dosierung

Wer CBD einnimmt, fragt automatisch nach der richtigen Dosierung. Ist eine Überdosierung möglich? Könnten dadurch gefährliche Nebenwirkungen eintreten?

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist praktisch kaum bis gar nicht eine gefährliche Überdosierung von CBD möglich. Das wurde in Studien untersucht.
  • CBD kann leichte Nebenwirkungen haben. Eine sehr hohe Dosis könnte diese verstärken.
  • In der Schwangerschaft ist eine gewisse Vorsicht beim Umgang mit CBD geboten.

 

Warum ist die Frage nach der Dosierung so wichtig?

Wer Arzneimittel einnimmt, ist an strenge Dosierungsanweisungen gewöhnt. Dieselben Dosierungsempfehlungen erwarten AnwenderInnen beim CBD. Das verwundert nicht: Gefährliche Folgen einer Überdosierung sind auch von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten bekannt, die jedermann in der Hausapotheke aufbewahrt. Selbst an sich sehr unbedenkliche Arzneimittel wie Hustensaft oder Aspirin können in sehr hohen Dosen schädlich sein. Daher erscheint es vollkommen normal, dass die Frage nach der richtigen Dosierung auch beim CBD auftaucht.

 

Wie wirkt CBD?

Inzwischen ist CBD in Deutschland und weltweit sehr populär und darf vollkommen legal bezogen und eingenommen werden. Ärzte empfehlen es bei vielen Beschwerden und auch einfach zur Entspannung. Trotzdem wissen viele Menschen noch nicht genau, was CBD eigentlich ist und wie es im Körper wirkt. Das Kürzel CBD steht für Cannabidiol. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Verbindung, die in der weiblichen Hanfpflanze Cannabis sativa vorkommt. Es gibt noch mehr solcher Verbindungen (derzeit sind 113 bekannt), die alle zur Gruppe der Cannabidoide gehören und von denen einige psychoaktiv wirken. Dazu gehört beispielsweise das THC, das daher nicht frei gehandelt und konsumiert werden darf. Es ist in höheren Mengen in Marihuana („Hasch“) enthalten. CBD (Cannabidiol) hingegen wirkt nicht psychoaktiv, berauscht also nicht. Es bindet sich im Gehirn an die Cannabinoid-Rezeptoren, die auch körpereigene Cannabidoide verarbeiten, und wirkt dort entzündungshemmend, beruhigend und entkrampfend. Auch kann es Übelkeit beenden und Ängste lösen. Gewonnen wird es durch eine Extraktion aus den Cannabisblüten und teilweise auch aus anderen Pflanzenbestandteilen. Es entsteht ein Harz, das kristallin zur oralen Einnahme oder zum Dampfen verwendet oder mithilfe eines Trägeröls zu CBD-Öl verarbeitet werden kann. Das Trägeröl kann beispielsweise Hanf-, Oliven- oder Kokosöl sein. Da CBD nicht psychoaktiv wirkt, ist die Anwendung legal, solange der THC-Anteil unter 0,2 % (EU) bzw. 0,3 % (USA und andere Staaten) bleibt. Durch CBD wird niemand benommen. Der Wirkstoff kann also täglich eingenommen werden. Er ist für diverse positive Wirkungen bekannt und wird schon länger unter anderem zur Behandlung von

  • kindlicher Epilepsie,
  • Angststörungen,
  • Depressionen,
  • Schmerzen (auch durch Fibromyalgie),
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Psychosen,
  • Multipler Sklerose,
  • Schlafstörungen,
  • Parkinson und
  • Morbus Crohn

eingesetzt. Allerdings geben wir an dieser Stelle laut Health Claims Verordnung keine Heilversprechen in Bezug auf CBD ab, obgleich seit 2019 für einige der beschriebenen gesundheitlichen Wirkungen geworben werden darf.

 

Hat CBD ein Suchtpotenzial?

Die Erlaubnis zur Verwendung bestimmter Substanzen hängt vom Anwendungsnutzen, von ihren bedenklichen Wirkungen und auch vom Suchtpotenzial ab. Dieses ist bei CBD eindeutig nicht gegeben. AnwenderInnen nehmen es und setzen es nach Belieben wieder ab. Bemerkenswerterweise wird ein mehr oder minder starkes Suchtpotenzial auch vielen Medikamenten zugeschrieben bzw. wurde für diese nachgewiesen, die aber allesamt zugelassen sind, weil sie für bestimmte Therapien (noch) als unverzichtbar gelten. Viele CBD-AnwenderInnen haben früher solche Medikamente genommen. In Deutschland schätzt man im Frühjahr 2020 die Zahl der PatientInnen, die Medikamente mit Suchtpotenzial einnehmen, auf bis zu 1,9 Millionen Personen.

 

(Quelle: Jahrbuch Sucht 2019)

 

Als besonders riskant gelten diese Medikamente:

  • Benzodiazepine wie Lorazepam, Diazepam und Medazepam
  • Opioide wie Oxycodon, Fentanyl, Tramadol und Morphium (alles Schmerzmittel)
  • Antidepressiva wie SNRI und SSRI
  • Schlafmittel wie Zolpidem und Zopiclon

 

Es verwundert daher nicht, dass auch Interessenten an CBD zunächst danach fragen, ob es ein Suchtpotenzial gibt. Doch nachgewiesenermaßen gilt CBD im Gegensatz zu den genannten Medikamenten als sicheres Mittel ohne das Risiko einer Abhängigkeit. Im Gegenteil: Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass oral eingenommenes CBD-Öl sogar bei der Suchtprävention hilfreich sein kann. Es lindert deutlich den Stress durch Entzugserscheinungen und könnte sogar eine Nichtrauchertherapie unterstützen. Entsprechende Berichte gibt es, jedoch darf ausdrücklich nicht dafür mit einem eindeutigen medizinischen Verweis geworben werden (Health Claims Verordnung, siehe oben).

 

Sichere Anwendung von CBD, Dosis

Wer noch nie CBD angewendet hat, sollte niedrig dosiert damit anfangen. Bei der oralen Einnahme von CBD-Öl werden zunächst täglich ein bis vier Tropfen von niedrig konzentriertem Öl (3 – 10 %) empfohlen. Die Verträglichkeit kann damit schnell überprüft werden. Allgemein sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten, daher geht es auch um die Wirksamkeit. Wenn eine geringfügige (erwünschte) Wirkung ohne alle Nebenwirkungen einsetzt, können Sie sowohl die Dosis als auch die Konzentration allmählich erhöhen. Bei welchem Niveau Sie sich persönlich sehr wohlfühlen, müssen Sie für sich selbst ermitteln. CBD wird individuell recht unterschiedlich, weshalb es keine pauschalen Dosierungsempfehlungen gibt. Beachten Sie einfach,welche Signale Ihnen Ihr Körper sendet.

 

Lassen sich die Medikamente mit Nebenwirkungen durch CBD ersetzen?

Es ist ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt keinesfalls zu empfehlen, bisher eingenommene Medikamente schlagartig abzusetzen. CBD ist für (fast) keine Anwendung als Medikament zugelassen. Die einzige Ausnahme hiervon ist die FDA-Zulassung für die Behandlung von kindlicher Epilepsie (speziell des Dravet- und Lennox-Gastaut-Syndroms). Diese Zulassung stammt aus dem Jahr 2018. Ein Jahr darauf wurde die Werbung für diese spezielle Wirkung als Medizinprodukt in der EU erlaubt.

 

Ist eine Überdosierung möglich?

Wie eingangs beschrieben: im Grunde nicht oder nur theoretisch. Ein Erwachsener müsste rund 20 Gramm CBD in kürzerer Zeit zu sich nehmen, ehe wirklich schädliche Nebenwirkungen einsetzen. In Studien wurde belegt, dass die Einnahme von täglich 300 mg über sechs Monate vollkommen unbedenklich ist. Die empfohlene Dosis liegt bei täglich 4 – 20 mg. Über vier Wochen blieb bei einem Versuch die Einnahme von Dosen bis zu täglich 1.500 mg in Bezug auf Nebenwirkungen folgenlos. In den USA gibt es inzwischen das verschreibungspflichtige Cannabidiolprodukt Epidiolex, dessen Dosierung mit täglich 10 – 20 mg/kg des Körpergewichts angegeben wird. Eine nachgewiesene tödliche Dosis CBD gibt es nicht. Der Körper scheidet die Überdosierung aus, bevor es zu einer eventuellen Vergiftung kommen könnte.

 

CBD in der Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt bei normaler Dosierung keinen Nachweis von schädlichen Nebenwirkungen für den Fötus. Allerdings nimmt er das CBD in geringfügigen Mengen pränatal auf, weshalb in der Schwangerschaft zu einer gewissen Vorsicht bei der Einnahme geraten wird. CBD kann natürlich Nebenwirkungen haben. Diese sind zwar nicht bedrohlich, sollten aber gegen den Nutzen in der Schwangerschaft abgewogen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

 

  • erhöhter Augeninnendruck
  • Beeinflussung des Enzymgeschehens in der Schwangerschaft
  • andere Wirkung von sonstigen Arzneimitteln (stärker oder schwächer)
  • Trockenheit im Mund
  • Schläfrigkeit
  • abfallender Blutdruck
  • gelegentliche Einschlafstörungen
  • gezügelter Appetit

 

Fazit

CBD ist ungefährlich, in vielen Situationen sehr hilfreich und überwiegend nebenwirkungsfrei. Die beschriebenen Nebenwirkungen treten eher selten auf. Eine Vergiftung durch eine Überdosis CBD ist praktisch nicht möglich.

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